So kalt, so tot

Zugegeben, sich über den Tod von Menschen in einem leicht ironisch-satirisch-zynischen Blog auszulassen mag nicht jedermanns Geschmack treffen. Den Tod von Menschen zu nach Sensation heischenden Nachrichten zu verwursten auch nicht. Und deshelb steht hier dieser Artikel zum Erhalt für die Nachwelt und Beispiel einer ziemlich abgewrackten Medienkultur, wobei das Wort „abgewrackt“ hier eigentlich nicht zutrifft, denn abgewrackt kann ja nur etwas sein, was vorher in einem weitaus besserem Zustand war….

Ausgangspunkt dieser Geschichte ist dieser Artikel von Radio Taiwan International. Was war da aber genau los? Nun, ich kann den Fall nur aus der Sicht von Focus Taiwan wiedergeben (ist schon stressig genug), dafür aber umso detaillierter.

Es war letzte Woche ja so ein bisschen frisch in Taiwan. Temperaturen nur noch ein paar Grad über dem Gefrierpunkt, Schnee in den Bergen und immerhin noch so etwas wie Schneeregen bis fast ins Flachland (Hsinchu und Miaoli). Und richtig, in mittlerweile 13 Wintern in Taiwan habe ich solch tiefe Temperaturen auch noch nicht erlebt. So richtig scheinen die Meldungen darüber aber nicht gefetzt zu haben und somit setzte sich dann über den Verlauf der Kältewelle die folgende Geschichte in Gang:

Am Morgen des 22. Januar, das war der Freitag, an dem eigentlich noch gar nicht richtig kalt war … halt nur kühl und regnerisch in Taipeh wie das im Januar nun absolut nicht ungewöhnlich ist und ich froh bin, nicht mehr dort zu wohnen … schrieb Focus Taiwan etwas von 10 Todesopfern in nur einer Nacht aufgrund der sich nähernden Kältewelle.

Lives lost in Taipei area as cold wave approaches

Für einen Moment dachte ich so „wow, unheimlich…es wird ja morgen noch viel kälter“, aber dann zog mich glücklicherweise mein Verstand wieder schnell in die richtige Richtung und fing an zu überlegen: 10 Tote durch Herzstillstand in New Taipei City innerhalb von 8 Stunden, hochgerechnet also 30 Tote am Tag oder knapp 10.950 Tote im Jahr in einem Gebiet mit 4 Millionen Einwohnern klingt irgendwie völlig normal. Pro 1.000 Einwohner wären das 2,74 im Jahr. Die Zahl mal kurz merken.

Laut http://www.laenderdaten.de/bevoelkerung/sterberate.aspx beträgt die Sterberate in Taiwan 6,97 pro 1.000 Einwohner im Jahr und an Herzstillstand werden wir zwangsläufig alle sterben, von daher ist das ein Indikator für gar nichts.

Bis zum Sonntag waren dann die Meldungen über die zu erwartenden Tiefsttemperaturen und den Schneefällen in den Bergen anscheinend ausreichend genug, aber dann hat sich wohl jemand in der zugigen Kälte des Newsdesks, der vielleicht nicht mit in die Berge zum Schnee gucken durfte, wieder an den Blödsinn erinnert und diese Meldung rausgehauen:

15 dead in New Taipei, Taoyuan as snow dusts Taiwan

Und ein Update:

36 dead in northern Taiwan as snow fever hits (update)

Und noch ein Update:

Over 50 dead around Taiwan, victims of cold spell (update)

Und noch ein Update:

Over 85 dead around Taiwan, victims of cold spell (update)

Am Tag danach schienen die landwirtschaftlichen Schäden und die bescheidenden Straßenverhältnisse in den Bergen wieder interessanter zu sein, bis am Dienstagabend, die Temperaturen waren mittlerweile wieder auf weiterhin kühle, aber für den Winter normale Werte geklettert, so etwas wie eine Gegendarstellung auftauchte:

Only 3 died from low temperatures over weekend: Health Ministry

Demnach wurden in ganz Taiwan 45 Personen wegen Unterkühlung per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, von denen 3 Personen starben. Ob die Unterkühlung letztlich auch die Todesursache war, ist der Meldung nicht zu entnehmen.

Dumm gelaufen. Focus Taiwan versucht sich noch ein wenig damit herauszureden, dass sie ja nur die Einschätzung der Feuerwehren wiedergegeben haben. Ich geh jetzt mal davon aus, dass die Feuerwehren die 119 Notrufe annehmen und je nach Lage den RTW losschicken, aber wir sollten hier vielleicht auch nicht zu viel drüber nachdenken. Könnte in tiefe Abgründe führen.

Was hier nachdenklich machen sollte, ist die absolute Unprofessionalität der Journalisten, Redakteure, Schreiber. Es gibt nun mal leider keine andere englischsprachige Quelle für Agenturähnliche Nachrichten aus Taiwan, auf die man sich berufen kann. Das meiste Einiges, was man bei Taipei Times, China Times, Radio Taiwan International usw. lesen kann, bei manchen weniger, bei manchen mehr, stammt ursprünglich von Focus Taiwan bzw. der Central News Agency. In der Hinsicht kann ich den Kabinettssprecher verstehen, wenn er sagt, dass durch diese Falschinformationen ein schlechtes Licht auf Taiwans Gesundheitssystem und die Versorgung Benachteiligter geworfen werde.

Wer Taiwan auch nur ein klein wenig kennt, dem müsste eigentlich beim Gedanken, der Regierung Recht geben zu müssen, fast schon das Blut in den Adern gefrieren (um beim Thema zu bleiben). Zum Glück trifft hier weder das, noch der kältebedingte Tod dutzender Menschen zu. Eigentlich eine gute Nachricht, nur halt nicht sensationell….

Taiwanschau 01/2016

Hallo und herzlich willkommen zur heutigen und ersten und vielleicht auch einzigen Ausgabe der Taiwanschau, den wichtigsten und unwichtigsten Nachrichten der letzten Tage und Wochen in Taiwan!

Totale Überraschung: Tsai Ying-Wen zur Präsidentin gewählt

Wie in diesem Blatt bereits vor 9 1/2 Monaten vorausgesagt, wurde Tsai Ying-Wen am 16. Januar zur neuen Präsidentin Taiwans gewählt. Gleichzeitig errang die DPP auch die absolute Mehrheit im Legislativ-Yuan. Klare Sache sollte man meinen, aber trotzdem ist Taiwan seit dem 18. Januar praktisch führungslos.

Dummerweise soll die Verfassung der Republik China vorsehen, dass das neue DPP-dominierte Parlament bereits am 1. Februar zusammentritt, die neue DPP-Präsidentin und damit auch die neue Regierung aber erst am 20. Mai. In der Praxis hätte das bedeutet, dass eine KMT-Regierung unter oder neben oder wie auch immer einem DPP-Parlament, hm was eigentlich, regieren wohl nicht, weil abgewählt, also noch irgendwas hätte machen sollen, aber nur nicht regieren.

Das fanden der jetzt ehemalige KMT-Premierminister Mao Chi-kuo und sein Kabinett auch irgendwie doof und traten daher geschlossen zurück. Der abgewählte, aber noch amtierende, weil Lahmarsch-Verfassung das so vorsieht, Präsident Ma Ying-jeou sagte dazu zwar „Nö, macht mal schön weiter“, woraufhin Mao wiederum sagte „Isch mir doch egal, digga“. Endlich mal ein Politiker mit Prinzipien!

Für die zurückgetretenen Minister rücken jetzt die Vizeminister nach, aber mehr als ihre Bürosessel für ihre Nachfolger warmhalten können sie eigentlich auch nicht tun. Vielleicht noch die Chiang Kai-shek Gemälde von der Wand nehmen, aber nicht wegschmeißen, denn in 4-8 Jahren kann sich so einiges tun! Größere Auswirkungen auf die allgemeinen Verhältnisse in Taiwan sind allerdings ob jetzt ohne oder mit Regierung nicht zu erwarten. Da in Taiwan sowieso fast jeder macht, was er will, wird den meisten Menschen der Zustand der Regierungslosigkeit womöglich gar nicht auffallen.

Korean Fried Chicken

Diese Geschichte hat einfach alles: Das zuckersüße Mädchen, den bösen Verräter, die treuen Fans, den hartherzigen Arbeitgeber, Schwarz und Weiß fein säuberlich getrennt, das perfekte Drama in drei Akten:

Akt I:

Chou Tzu-yu, genannt Tzu-yu, im Folgenden von mir aber Küken genannt, weil das Tippen von z und y auf einer chinesischen Tastatur mit deutschem Sprachlayout echt nervig ist, gewann letztes Jahr als damals 15-jährige eine Talentshow in Südkorea und ist seitdem Mitglied einer Girlgroup namens Twice (die anderen Mitgliederinnen scheinen alle Koreanerinnen zu sein).

Bei einem Auftritt in einer Fernsehshow schwenkte das Küken die Flagge Taiwans ohne sich groß was dabei zu denken. Das fand aber der in Taiwan geborene, aber jetzt in China lebende Verräter Sänger Huang An nicht so gut und löste einen Shitstorm im chinesischen Sina Weibo gegen das Küken aus. Zugleich beschwerte sich der chinesische Smartphonehersteller Huawei beim koreanischen Mobilfunkanbieter LG Uplus, was dazu führte, dass LG Uplus dem Küken einen Werbevertrag für die Promition eines Huawei Smartphones in Südkorea entzog. Dieses wiederum führte natürlich zu scharfen Protesten in Taiwan, in deren Verlauf man auf Facebook wieder zweifellos feststellen konnte, dass Beleidigungen, Hasstiraden und Morddrohungen kein rein deutsches Phänomen in sozialen Netzwerken ist.

Akt II:

Das koreanische Management des Kükens, JYP Entertainment, gibt eine Erklärung ab, in der es sich in aller Form für das Verhalten des Kükens entschuldigt und auch das Küken selbst muss in einem fast schon im Stile eines IS-Propagandavideos aufgezeichnetem Videostatements um Entschuldigung bitten und sich als Chinesin bezeichnen. Die Anmerkung meinerseits, dass man dies doch auch hätte ablehnen, das unterwürfige Management und die Band verlassen und in Taiwan damit zur Nationalheldin aufsteigen können, rief indes ungläubiges Kopfschütteln von Besitzern taiwanischer Pässe auf. Man könne doch so eine Gelegenheit nicht einfach wegwerfen. Komplizierte Sache, das mit den Prinzipien.

Dieses Statement fachte den Gegenshitstorm natürlich noch weiter an und selbst der Präsident meinte zu dem Thema Stellung beziehen zu müssen und laut einer Umfrage ließen sich rund 11% der Wähler in Taiwan von der Kontroverse bei der Parlamentswahl beeinflussen. Nicht schlecht für ein Küken.

Akt III:

Jetzt rund eine Woche später scheint wieder alles in Ordnung zu sein und das Küken hat zusammen mit ihrer Band bei den Golden Disc Awards in Südkorea den Preis als beste Newcomer gewonnen. „Ganz in schwarz in sexy Outfits gekleidet, strotzten sie dem eisigen Winterwetter (Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt) in Seoul und erhielten den warmen Applaus des Publikums„. The show must go on and there is no business like show business!

Stöckelschuh of Broken Dreams

Chiayi County, den meisten bestenfalls durch den Halt des Schnellzugs auf den Weg nach Kaohsiung bekannt, bietet ab dem 8. Februar eine neue und ganz speziell auf Frauen zugeschnittene Attraktion: eine 17 Meter hohe und 11 Meter breite Stöckelschuh-förmige Installation aus blauem Glas, das in Form und Größe an eine Kirche erinnert, obwohl sie laut Erbauer keinen religiösen Zwecken dienen soll, vorausgesetzt man zählt die Ankurbelung des Tourismus verbunden mit mehr Einnahmen resultierend in mehr Profit als Merkmal des Kapitalismus nicht auch zu einer Art Religion.

Wer sich übrigens gerade nicht so richtig vorstellen kann, wie eine 17 Meter hohe und 11 Meter breite Stöckelschuh-förmige Installation aus blauem Glas, das in Form und Größe an eine Kirche erinnert, genau aussieht, keine Sorge, ich konnte es ohne Foto auch nicht.

Das Design soll übrigens an die Schwarzfuß-Krankheit in den 1950er Jahren in Taiwan erinnern, bei der vielen Frauen der Fuß amputiert werden musste, was ihre Träume zunichte machte, mit Stöckelschuhen auf einem roten Teppich zu laufen. Ursprünglich sollte der Name „Cinderella High-Heel Church“ lauten, aber da es ja gar keine Kirche, sondern eine Art Gedenkstätte für die Betroffenen einer schlimmen Krankheit sein soll, hat man diesen Namen wieder fallenlassen. Wie der eigentliche Name jetzt lautet, war bis zum Redaktionsschluss leider nicht herauszufinden, Hinweise dazu sind sehr willkommen.

Da aber Schwarzfuß nicht so richtig zu Blauschuh passt, saugt sich der Erbauer noch eine andere Erklärung aus den Fingern erwähnt der Erbauer noch, dass die funkelnde Struktur eine Nachricht der Freude an junge Leute für eine glänzende Zukunft vermitteln soll.

Pünktlich zum 8. Februar, dem ersten Tag des Frühlingsfestes und damit der Woche, in der Taiwaner allesamt auf Achse sind, stehen in der Kirche, der Installation, also der Kircheninstallation, mehr als 100 „Frauen-inspirierte Installationen (was ist das?) zur Ansicht zur Verfügung, darunter Stühle für „Liebende“, Ahornblätter (häh?), Kekse und Kuchen, die alle tolle Motive für Fotos bieten.

Da der Verfasser dieser Zeilen die Bedeutung des letzten Satzes nicht versteht, bleibt an dieser Stelle nur die Bitte, der Redaktion doch bitte Fotos der „Frauen-inspirierten Installationen“ zukommen zu lassen, sofern jemand den Weg nach Chiayi findet. Vielen Dank!

Arsch auf Grundeis: Es wird kalt Leute!

Papa, müssen wir jetzt alle sterben? So oder so ähnlich fällt wahrscheinlich die Reaktion von kleinen Kindern aus, sollten sie die Horrormeldung der Taiwan an diesem Wochenende drohenden Kältewelle vernehmen. Dabei kann ich die Angst schon verstehen. Im nasskalt versifften Norden Taiwans könnten einem Temperaturen von deutlich unter 10 Grad schon ziemlich empfindliche Stellen verkühlen. Als Zentraltaiwaner hat man dieses Problem nicht so sehr, aber trotzdem, wer sich als Deutscher der taiwanischen Meinung anschließt, das Temperaturen unter 10 aber noch deutlich über 0 Grad todsterbenskalt (冷死) seien, der hängt bei der zweiten Maß beim Oktoberfest  wohl auch schon kotzend in den Seilen. Ein bißchen mehr Haltung, bitte!

Interessant in dem Zusammenhang auch die Meldung, dass ein Teil von Highway Nr. 5, das ist der von Taipeh nach Yilan, im Falle von überfrierender Nässe gesperrt wird und Autofahrer doch bitte auf andere Strecken ausweichen mögen. Ich mein, geniale Idee eigentlich! Wäre doch auch was für Deutschland. Die Kosten für den Winterdienst lassen sich auf Null senken, wenn man den Winterdienst einfach abschafft und Straßensperrungen bei Schnee und Glätte entlasten dazu noch die Umwelt und vermeiden Unfälle! Per Ski die A7 von Füssen nach Flensburg runter, schlappe 950 Kilometer, wer ist dabei?

Benzin günstiger als Wasser

Wo wir bereits beim Autofahren sind. Der Preis für 1 Liter Super (95) Benzin bei CPC fällt am Sonntag voraussichtlich auf 19,3 NT (Normal 92 auf 17,8 NT und Diesel auf 15,1 NT). Damit ist 1 Liter Benzin offiziell günstiger als 1 Liter Wasser, wobei ich das jetzt nur aus dem Kopf schreibe, weil mein heimischer Wasserfilter Made in Germany mich schon seit Jahren von Wasserkäufen (leider nicht von Filterkäufen) unabhängig gemacht hat. Sollte hier auch nur kurz erwähnt werden.

Eisprung

Die schlimmste Nachricht zum Schluss: Während Benzin dieser Tage immer billiger wird, muss man für Tee-Eier, ach nee komm, Teeeier sieht einfach besser aus, jetzt 2 NT mehr bezahlen, nämlich 10 NT anstatt 8 NT. Herausgekommen ist diese schändliche Preisabsprache des Kwik-E-Mart Oligopols durch die Erhöhung in allen 7-Eleven Läden, wohingegen es bei derselben Erhöhung in allen Family Mart Läden im Oktober und allen OK Mart Läden im November von den Medien unbemerkt blieb. Da sieht man mal, wo taiwanische Redakteure ihre Teeeier kaufen!

Geheimtipp: Hi-Life, in deren Läden ich glaube noch nie mehr als zwei Kunden (inklusive mir) gleichzeitig gesehen habe, verkauft seine Teeeier weiterhin zum Preis von 8 NT. Ob sich aber der wahrscheinlich weitere Weg zu Hi-Life anstatt zu 7-Eleven, Family Mart und OK Mart trotz der niedrigen Benzinpreise rechnet, um den geldwerten Vorteil von 2 NT zumindest noch teilweise „ummünzen“ zu können, muss der zu dieser Überlegung neigende Leser jetzt allerdings selbst ausrechnen (und immer darauf achten, dass die eine oder andere Straße wegen Glatteis gesperrt sein könnte!)

Als Entschädigung hier aber ein anderes Rechenexempel:

Hi-Life soll letztes Jahr Teeeier im Wert von 150 Millionen NT verkauft haben. Bei etwa 1.300 Läden und einem Preis von 8 NT ergibt das:

150.000.000 / 8 = 18.750.000 Teeeier im Jahr

18.750.000 / 1.300 = 14.423 Teeeier pro Laden

14.423 / 365 = 39,5 Teeeier pro Tag pro Laden

Familiy Mart hat etwa 3.000 Läden in Taiwan. Bei angenommener gleicher Teeeiverkaufszahl von 39,5 pro Tag und Laden ergibt das:

39,5 x 3.000 x 365 = 43.252.500 Teeeier im Jahr

Dasselbe Spielchen für 7-Eleven mit mehr als 5.000 Läden in Taiwan:

39,5 x 5.000 x 365 = 72.087.500 Teeeier im Jahr

Fehlt nur noch OK Mart mit etwa 900 Läden:

39,5 x 900 x 365 = 12.975.750 Teeeier im Jahr

Zusammengerechnet ergibt das:

18.750.000 + 43.252.500 + 72.087.500 + 12.975.750 = 147.065.750 Teeeier im Jahr

Um es einfacher zu machen: 147 Millionen Teeeier oder 6,4 Teeeier pro Einwohner im Jahr, ein Wert der allerdings noch durchaus höher liegen könnte, da ich mir ziemlich sicher bin, dass 7-Eleven und Family Mart relativ gesehen noch mehr Teeeier verkaufen als hier rechnerisch angenommen (wir haben zumindest noch nie ein Teeei bei Hi-Life gekauft!)

Daraus ergeben sich jetzt zwei Fragen: Wer kauft eigentlich halbe Teeeier und würde ein Deutscher, der nicht in Taiwan lebt, unter dem Begriff Teeei dasselbe verstehen wie ich?

Darüber können Sie jetzt, der Kälte des Wochenendes ganz sexy ganz in schwarz, mit einem dampfenden Teeei in der linken, einem Huawai Telefon in der rechten (zum Kaputthauen) im Kwik-E-Mart Ihres Vertrauens nachdenken. Viel Spaß dabei!

Informationen zu allen hier genannten Themen lassen sich bei Focus Taiwan (Englisch), Radio Taiwan International (Deutsch) und Taiwan Heute (Deutsch) finden.