Betty goes Taiwan (Teil 4) – Recap

http://www.prosieben.de/tv/taff/video/201514-betty-goes-taiwan-teil-4-clip

(außerhalb Deutschlands nur mit VPN abrufbar)

Die Ex-“Germany’s next Topmodel”-Kandidatin Betty Taube reist mit einem Pro7-Team nach Taiwan, um irgendwas über Taiwan zu drehen. Hier ist die Zusammenfassung vom vierten Teil:

„Ist Taiwan ein eigenes Land oder gehört es zu China?“ fragt der Sprecher so zur Einführung der heutigen Folge.

Ihr glaubt ja gar nicht, was für einen Schreck man bekommt, wenn man sich geistig auf taff bei Pro7 einstellt, aber im ersten Satz Mit offenen Karten auf Arte serviert wird!

Also ehrlich, da hat er mich jetzt eiskalt erwischt. Macht aber zum Glück nichts, denn zur weiteren Erläuterung dieses Themas bleibt keine Zeit. Paul zeigt Betty heute nämlich etwas typisch Taiwanisches: heiße Quellen, uns allen allgemein bekannt als Hot Spring.

Und ich staune schon wieder, denn ich war überhaupt nur ein einziges Mal in Beitou, genauer gesagt Xinbeitou, und auch dann nur im öffentlichen und günstigsten Hot Spring, das es dort gibt, 40 NT für 2,5 Stunden, und wo landen Paul und Betty? Tada! Pro7 scheint der Trip jetzt vielleicht doch etwas teuer zu werden (…oder hat woanders einfach keine Drehgenehmigung bekommen).

Betty hat sich das mit dem Hot Spring übrigens ungefähr so vorgestellt, eigentlich noch ein wenig größer, aber das passe schon so mit den Menschen, also dass es so viele Menschen in einem Pool sind, weil es wirklich echt viele sind.

Kleiner Tipp: Wer zeitlich flexibel ist, kann Mittwoch nachmittags manche Becken fast alleine nutzen.

Paul und Betty kommen aus der Umkleidekabine (getrennt, nicht zusammen!) und Betty lüftet ihr Badehandtuch und fragt Paul, wie er ihren Bikini findet und ob er nicht zu freizügig sei.

Nö, denn Paul findet Bettys Bikini very good!

Aber war Paul etwa nur höflich? Denn das deutsche Model mit dem Kamerateam um sich herum erregt seltsamerweise auch hier viel Aufmerksamkeit. Eine nette A-ma begrüßt Betty mit „Welcome to Beitou, Spring Hot. I am Betty, B-E-T-T-Y“ und Betty findet die Oma so cool, weil sie tätowierte Augenbrauen hat.

Betty wird erklärt, dass sie erst die Wassertemparatur prüfen muss, um herauszufinden, ob sie sich daran gewöhnen kann, denn das Wasser ist bis zu 70 Grad heiß! Aber die unteren Becken sind etwas weiter von der heißen Quelle entfernt und haben nur 38 Grad (…oder werden einfach nur mit kaltem Wasser gemischt).

So wie Sauna soll auch heißes Baden gesund sein, erklärt der Sprecher. Nur ist im Hot Sprung niemand nackt, ganz im Gegenteil sogar …. woraufhin die Einschaltquote von taff und was weiß ich noch wohl einen großen Hänger macht!

Betty doziert, dass es einen großen Unterschied zwischen Badeanzügen in Deutschland und hier in Taiwan gibt. Die Frauen nämlich, die versuchen nämlich fast alles zu verdecken, die tragen fast Kleider, damit man nichts sieht.

Ach Betty wenn du wüsstest…

Betty fragt Paul, warum die Leute Handtücher auf dem Kopf tragen und Paul antwortet, um den Kopf nass zu halten, damit sie nicht so schnell vertrocknen. Betty versteht das, denn sie fühlt sich auch schon ziemlich vertrocknet, so als ob sie bald ohnmächtig würde.

Betty fühlt sich total komisch und sie meint, dass das heißen Baden ihrem Kreislauf nicht so toll bekommen hat (Tipp: schon vorher viel trinken!) und die paar Minuten, die sie jetzt im Becken war, haben wohl auch gereicht und ihre Haut kratzt jetzt überall und sie glaubt, sie verträgt das Wasser nicht oder dass alle Menschen ins Becken pullern, also eins von beiden auf jeden Fall!

Ein Hot Spring Profi erklärt Betty allerdings, dass das für eine Anfängerin ganz normal sei, denn das Wasser sei Säure … äh nein es enthalte Säure (ich vermute es geht hier einfach um Schwefel, der das Wasser leicht sauer macht) und wenn die Haut juckt, dann solle man sich nicht kratzen sondern einfach mit kaltem Wasser abwaschen. Sie steht übrigens genau vor dem Becken mit dem kalten Wasser, so weit ich mich erinnern kann, und natürlich verbringt man nicht die ganze Zeit in nur einem Becken, sondern hüpft mal hier und mal da rein, was im kalten Becken natürlich etwas der Überwindung bedarf, aber mal ehrlich, eigentlich geht es hier doch gar nicht um Hot Spring, sondern um Bettys Bikini!

Denn Betty wundert sich, dass alle Menschen sie anstarren und sie sagt zu Paul, sie fühle sich wie ein Alien (was mir jetzt völlig unverständlich ist, obwohl ich dafür sogar zertifiziert bin!)

Paul kratzt sich daraufhin vielsagend am Hals und sagt, dass das mit dem Anstarren wahrscheinlich daran liege, was Betty trägt und Betty ist jetzt ganz geschockt und bedeckt sich und möchte dann doch bitte nach Hause fahren.

Vorher erzählt Betty aber noch, dass das mit Wellness und Entspannen nicht ganz so geklappt hat, weil das alles so heiß war und überall gejuckt hat und einfach viel zu viele Menschen da waren. Zum Glück für alle anderen sind es jetzt wieder ein paar weniger…

Um ihren Kreislauf wieder in Schwung zu bringen, muss Betty erstmal was essen.

Denn mitten in Taipeh gibt es seit 15 Jahren ein (!) deutsches Restaurant, wo es alles wie Brezeln, Brötchen oder Bulette gibt und Betty bekommt schon beim Ansehen so richtig Hunger.

Von der linken Seite kommt dann von seiner Startposition hinter dem Tresen rein zufällig unser aller Michael Wendel ins Bild und erinnert mich bei der Begrüßung von Betty ein wenig an den unvergessenen Dirk Bach mit Sonja Zietlow damals im Dschungelcamp.

Es gibt Flammkuchen, den Betty rein zufällig voll gerne mag, weil sie den immer bei sich auf dem Weihnachtsmarkt isst und so. Denn nach den vielen asiatischen Spezialitäten (nämlich genau einer) hat Betty kulinarisches Heimweh.

Es folgt ein wenig Werbung für Michael, was er sich für die Bratwurst mit Sauerkraut und das Schnitzel auch verdient hat.

Aber warum stehen die Taiwaner eigentlich auf deutsches Essen, fragt der Sprecher.

Betty setzt sich bei irgendwelchen Taiwanern ungefragt an den Tisch und fragt, ob sie deutsches Essen mögen und ihr wird geantwortet, dass sie deutsches Essen mögen und Betty findet das gut und das macht sie auch ein bißchen stolz.

Betty quatscht noch andere Taiwaner von der Seite an und fragt sie, warum sie deutsches Essen mögen und ihr wird geantwortet, weil es anders sei als taiwanisches Essen, westliche Küche eben. Und deutsches Bier sei auch sehr gut.

Und Betty ist nach dem Essen jetzt richtig satt und fühlt sich wie eine Kugel und muss jetzt fast schon den Bauch einziehen, was sich Michael als Vorlage für einen charmanten Joke natürlich nicht entgehen lässt.

Danach geht es nach Pingxi, wo Paul Betty etwas über die „Wunschstöcke“ erzählt.

Ein magisches Ritual oder einfach nur Aberglaube, fragt der Sprecher.

Betty erklärt, dass jeder der Sternschnuppen sehe sich ja auch etwas wünsche und sie es jetzt einfach mal auf diesem Weg versuche.

Sie nummeriert ihre Wünsche auf dem Bambusstück fein säuberlich, typisch deutsch eben, von 1 bis 5, wobei die ersten Punkte so von Liebe, Glück und so weiter so fort handeln, aber der fünfte leider was Materielles ist, nämlich einen Camaro, und wer nicht weiß, was ein Camero ist, das ist ein Auto und das findet Betty toll.

Jetzt muss sie ihren Bambusstock allerdings noch aufhängen, was sie anders als mit der Hühnchenleber und dem Angelhaken von alleine hinbekommt.

Danach wird noch eine Himmelslaterne mit Wünschen versehen und Betty sagt, dass sie das den ganzen Tag machen könnte, weil aus dem Grund, weil sie dann mal darüber nachdenken könnte, was sie im Leben so alles erreichen möchte und sie sich für ihr Leben wünscht und sie meint, dass man da ja eigentlich nicht so jeden Tag drüber nachdenkt.

Und worüber denkt Betty so nach?

Betty sagt: „In Asien sind ja die Leute so ein bißchen verrückt, ne. Da mach ich jetzt einfach mal mit.“

Und schreibt als Wunsch „Ein Einhorn“ auf die Himmelslaterne, weil sie Einhörner so gerne hat.

Danach lässt sie die Laterne mit Paul steigen und hofft, dass all ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

Auch der mit dem Einhorn, fragt Paul skeptisch. Denn für Taiwaner müssen solche Fabelwesen aus Mythen und Legenden wirklich total unrealistisch sein!

Morgen geht es dann zum Fotoshooting, auf den Nachtmarkt Shilin und mit den Deutschstudenten Lasse und Lena ins Mist, ne Myst, also Müsst.

Müsst ihr alle sehen!

Fazit:

Wir haben heute etwas wichtiges gelernt: Zu heißes Baden kann sehr ungesund sein! Und auch sonst war die heutige Folge pädagogisch ziemlich wertvoll. Etwas enttäuscht bin ich jetzt bereits feststellen zu müssen, dass außer im Freizeitpark in Taichung alles andere im Raum Taipeh gedreht wurde, dabei hatte ich taff in Folge 2 noch für ihren Versuch der Diversität gelobt.

Fragen:

Wie viele deutsche Restaurants gibt es jetzt eigentlich in Taipeh?

Wird Paul in der letzten Folge Betty zum Abschied ein weißes Einhorn in einem rosa Camaro schenken?

Und wird Betty im Club Myst an ihre GNTM-Vergangenheit erinnert und in einem Anflug von Catwalk-Fieber ein, wie sagt man das bei taff, sexy posing in der heißesten location der city, hinlegen?

Weiter zu: Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 / Teil 4 / Teil 5

6 Gedanken zu “Betty goes Taiwan (Teil 4) – Recap

    • Sei nicht zu streng, denn sie scheinen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten wirklich Mühe gegeben zu haben. Und online gibt es zum Glück auch nur einen Werbeclip!

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